|
Bei der Diagnoseerstellung muss eine gewissenhafte, körperlich medizinische Abklärung stattfinden. Oftmals finden aber trotz eines nicht krankhaften Befundes immer wieder neue Abklärungen statt, ohne dass die seelische oder die Beziehungssituation des Patienten erfragt und einbezogen wird. Dadurch verlängert sich der Zeitraum bis zur korrekten, biopsychosozialen Behandlung dieser Erkrankung auf mehrere Jahren.
Bei welchen psychosomatischen Erkrankungen im engeren Sinn spielt neben körperlichen Faktoren ein psychische Beteiligung eine Rolle. Dieser Erkrankungstyp stellt gewissermassen ein Kombination, Vermengung von körperlicher und seelischer Erkrankung dar, wobei bei genauerem Hinsehen bei vielen auch rein körperlichen Krankheiten eine seelische Belastung sichtbar wird (siehe Fallbeispiel):
- chronische Kopfschmerzen
- Nervenschmerzen
- Ohrgeräusche, Tinnitus
- Bruxismus (Zähneknirschen)
- chronische Muskelschmerzen, Fibromyalgie
- Bluthochdruck
- Kollapszustände
- Rhythmusstörungen
- Asthma
- Hyperventilation
- Magen- und Zwölffingerdarmgeschwür
- chronische Bauchschmerzen
- Fettleibigkeit
- Essstörungen wie Anorexie, Bulimie, Binge Eating Disorder (Heißhungerattacken)
- Sexualstörungen
- entzündliche Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa, Morbus Crohn
- manche Formen von Hals- und Lendenwirbelsäulenverspannungen
- Einnässen, Einkoten
- Psychosomatisches Urogenitalsyndrom (Prostatismus)
- chronisch wiederkehrende Harnwegsinfekte
- .....
Zur Erleichterung der Diagnose bei Kopfschmerzen finden Sie hier einen Kopfschmerzkalender, den Sie ausfüllen und mir in die Praxis mitbringen können.
Zur Behandlung wechseln Sie bitte zu den Seiten Biofeedback und Psychotherapie.
|